Wirtschaftskammer sieht dringende Notwendigkeit für erneuerbaren-Ausbau in OÖ
Eine sichere, kosteneffiziente und umweltfreundliche Energieversorgung ist Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Wirtschaftsstandorts. Die Wirtschaftskammer Oberösterreich setzt sich daher für den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung und der Energieinfrastruktur ein. Im Gespräch mit EWS Expert:innen und beim gemeinsamen Besuch des Windparks Munderfing und der Agri-Photovoltaikanlage EWS Sonnenfeld Pischelsdorf konnten sich kürzlich DI (FH) Robert Mairhofer als Bereichsleiter Energie und Nachhaltigkeit der Wirtschaftskammer Oberösterreich und sein Vorgänger Ing. Otto Kalab, MSc davon überzeugen, wie gut geplante erneuerbare Energieanlagen in enger Abstimmung mit den Gemeinden und deren Bürger:innen ins oberösterreichische Landschaftsbild integrierbar sind. Es ist wichtig systemdienliche Standorte für Wind- und PV-Ausbau in ganz Oberösterreich auszuwählen, um die vielen regionalen Wind- und Wetterverhältnisse optimal nutzen zu können.
„Wesentlich ist dafür, dass wir neutrale Zonen für Windkraftprojekte brauchen, die ohnehin strengen Umweltverträglichkeitsprüfungen unterzogen werden. Jedenfalls keine Ausschlusszonen!“ Betont Wolfgang Neuhofer, Geschäftsführer bei EWS. Die Wirtschaftskammer OÖ setzt sich bekanntlich beharrlich dafür ein, dass Windkraftprojekte in Oberösterreich ermöglich werden.
Energiepolitik in Oberösterreich braucht einen Plan!
„Sowohl die Investitionskosten als auch die Stromerlöse sind aktuell sehr volatil und schwer kalkulierbar. Auch wenn das neue ElWG stabilisierend wirkt, ist es nach wie vor schwierig aufgrund vieler Einzelinteressen nachhaltig planen zu können: Grundeigentümer haben überzogene Pachtvorstellungen, Gemeinden erhoffen sich spürbare Beiträge für die leeren Kassen und die Industrie möchte günstigsten Strom“, spricht Wolfgang Neuhofer das Dilemma in der erneuerbaren Energiebranche an.
Damit Unternehmen Planungssicherheit und Investitionssicherheit haben, braucht es klare und verlässliche Rahmenbedingungen auf allen Ebenen – von Bund und Land über die Gemeinden bis zur EU. Es sei Aufgabe der Politik eine vorausschauende Energiepolitik zu machen. Dafür fehle in Oberösterreich aber der ambitionierte Plan.
Im Namen des gesamten EWS-Teams bedanken wir uns ganz herzlich für den Besuch und das aufrichtige Interesse an unserer Arbeit. Als oberösterreichisches Unternehmen hoffen wir auf Unterstützung, damit wir nicht nur die Energiewende schaffen, sondern auch eine sichere, unabhängige und günstige Stromerzeugung für uns alle erreichen.









