Investitions- und Betriebskostenplan (CAPEX/OPEX) für Photovoltaik-Anlagen
Investitions- und Betriebskostenplan für Photovoltaik: Wir erfassen CAPEX und OPEX realistisch, als Basis für Investor:innen, Banken und Betreiber:innen.
Ein aussagekräftiger Investitions- und Betriebskostenplan ist entscheidend für die wirtschaftliche Rentabilität Ihrer Photovoltaikanlage. Wir erfassen alle CAPEX- und OPEX-Positionen präzise und realistisch, von der Projektentwicklung über die Installation bis zum laufenden Betrieb. CAPEX steht für Capital Expenditures, also die Investitionskosten, OPEX für die laufenden Betriebskosten, darunter Wartung, Instandhaltung und Versicherungen. Durch die klare Aufschlüsselung aller Kapital- und Betriebskosten schaffen wir Planungssicherheit und helfen, finanzielle Risiken zu begrenzen. Unsere Kostenpläne überzeugen Investor:innen, Banken und Betreiber:innen gleichermaßen.
Bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen setzen sich die Investitionskosten aus Komponenten und Installation zusammen, die Betriebskosten sind überwiegend fixe Kosten je installierter Leistung. In Kostenmodellen haben die Investitionskosten den stärksten Einfluss auf die Stromgestehungskosten. Es folgen Einstrahlung und Volllaststunden am Standort, die Lebensdauer (für Module werden häufig rund 30 Jahre angesetzt) und die Finanzierungsbedingungen, die Betriebskosten haben einen geringeren Einfluss. Sie wirken aber über die gesamte Laufzeit und gehören deshalb vollständig in den Plan. Wird ein Batteriespeicher ergänzt, ist dessen kürzere Lebensdauer samt möglichem Ersatz einzurechnen. Die Finanzierungsbedingungen werden über den gewichteten Kapitalkostensatz abgebildet, der Fremd- und Eigenkapital mit ihren Zinsen und Renditeerwartungen verbindet. Bei Batteriespeichern fallen feste Betriebskosten an, die an die Investition gekoppelt sind, und Wirkungsgrad sowie Zahl der Vollzyklen bestimmen die Speicherverluste. Variable und ertragsabhängige Betriebskosten spielen bei Freiflächen-PV meist eine geringe Rolle und werden projektbezogen angesetzt, sofern sie anfallen. Sensitivitäten für Einstrahlung, Kapitalkosten und Investitionskosten zeigen, wie robust das Ergebnis ist. Für Batteriespeicher wird ein eigener Kapitalkostensatz angesetzt, dessen Höhe projektspezifisch zu bestimmen ist.
Zu den Investitionskosten zählt auch der Netzanschluss: Für den Anschluss einer Erzeugungsanlage wird ein Netzzutrittsentgelt verrechnet, das sich an der Leistung orientiert. Übersteigen bei pauschal abgerechneten Anschlüssen die tatsächlichen Anschlusskosten einen gesetzlich festgelegten Schwellenwert je kW, darf der Netzbetreiber den Mehrbetrag mit detaillierter Kostenaufstellung gesondert verrechnen. Bei Agri-PV liegen die Investitionskosten höher als bei klassischen Freiflächenanlagen, die Betriebskosten sind oft ähnlich oder niedriger. Pacht, Finanzierung und Rückbau beeinflussen die Wirtschaftlichkeit zusätzlich. Auf landwirtschaftlichen Flächen verlangt die Förderung etwa eine rückstandslose Rückbaubarkeit, und Investitionszuschuss oder Marktprämie fallen dort je nach Anlagentyp geringer aus. Innovative Agri-PV-Anlagen, etwa mit vertikalen Modulen oder einer Modultischunterkante von mindestens 2 Metern, erhalten im EAG einen Zuschlag von 30 Prozent auf die Fördersätze des Investitionszuschusses, und für kleinere Anlagen sind Kombinationen mit Landes- und Gemeindeförderungen möglich.
Der Kostenplan ergänzt die Technische Due Diligence für Photovoltaik und die Ertragsprognosen für PV-Anlagen, denn erst Kosten und Erträge zusammen zeigen die Wirtschaftlichkeit. Danach folgt die Ausschreibung der PV-Komponenten. Für Windparks gibt es den Kostenplan für Windprojekte.

