Agri-PV am besten mit dem EWS Sonnenfeld

ab 5 ha Mindestfläche
mind. 1.500 Haushalte versorgt
plus 160 % Flächeneffizienz
Die nächste Generation der schlüsselfertigen Agri-Photovoltaikanlage
Stellen Sie sich vor: Die Fläche arbeitet doppelt – tagsüber Strom, ganzjährig Landwirtschaft. Ohne Flächenkonkurrenz entsteht ein zukunftsweisendes Modell nachhaltiger Landnutzung: ökologisch verträglich, sicher, wirtschaftlich rentabel und gesellschaftlich breit akzeptiert. Also eine Lösung, die alle glücklich macht.
Durch die gleichzeitige Nutzung für Stromerzeugung, Lebensmittelproduktion und Biodiversitätssteigerung kann der Gesamtertrag einer Fläche um bis zu 160 % gesteigert werden. So deckt die jährliche Solarstromproduktion eines 5 Hektar großen Sonnenfelds den Haushaltsstrombedarf von rund 1.500 Haushalten. Ihre Fläche wird zur stillen Mitarbeiterin.
Bodenbeschaffenheit, Sonnenstunden, Windverhältnisse, regionale Bewirtschaftungsformen und kulturspezifische Anforderungen – wir prüfen alle relevanten Standortfaktoren und setzen auf smarte Datenanalyse statt Bauchgefühl, damit Planung und Betrieb maximal effizient laufen.
Unser EWS Sonnenfeld® steht für eine innovative Doppelnutzung, die langfristige Perspektiven für Betreiber:innen, Landwirt:innen, Kommunen und Projektpartner:innen eröffnet. Ihre Fläche wird vom Acker zum Multitalent.
Flächennutzung mit maximalem Ertrag. Nur 2% Flächenverlust.
Miteinander statt Nebeneinander: Agri-PV mit EWS bedeutet keine Konkurrenz zur Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, sondern eine echte Partnerschaft. Die Fläche bleibt aktiv bewirtschaftet und liefert zusätzlichen Ertrag durch Strom.
Durchdachtes Design für Mensch, Technik und Natur.
Sonnenfänger (nachgeführte Modultische), verschiedene Bewirtschaftungsmodi und perfekt abgestimmte bifaciale Glas/Glas Module, gewährleisten maximalen Strom- und Ernteertrag.

Features
Features
Je größer die Anlage, desto geringer die spezifischen Investitionskosten pro installierte Kilowattstunde. Größe zahlt sich also aus – zumindest im Solarbusiness. Durch unsere routinierten und erfahrenen Beschaffungsprozesse reduzieren wir die Gestehungskosten Ihrer Photovoltaikanlage und sichern Ihnen langfristig möglichst hohe und stabile Renditen.
Die Kombination aus dem Sonnenverlauf nachgeführten Sonnenfängern und bifacialen Glas/Glas Modulen, welche beidseitig Sonnenflicht in Strom umwandeln, erlaubt eine kontinuierliche Stromerzeugung im Tagesverlauf. Die Anlage macht also nicht nur „Sonne frontal“, sondern auch „Sonne rückwärts“ – alles wird verwertet. Das ergibt bis zu 20 % mehr Stromerträge im Vergleich zu starren Systemen und dies vor allem in den Morgen- und Abendzeiten.
Unser EWS Sonnenfeld® bietet ein Höchstmaß an Flexibilität in der Auslegung der Bewirtschaftungsbreiten. Wir zwängen niemanden in ein Einheitsmaß — die Fläche bekommt genau den „Schnitt“, der ihr passt. Je nach betrieblichen Bedürfnissen werden diese so gestaltetet, dass eine landwirtschaftliche Nutzung mit geringsten Einschränkungen möglich ist.
Die gezielte Steuerung der Modultische über ein Bedienfeld ermöglicht eine optimale Anpassung an landwirtschaftliche Arbeitsprozesse: Für die Durchfahrt großer Erntemaschinen können die Module auf bis zu 70 Grad aufgeklappt oder vollständig in horizontale Position gebracht werden. Also keine Angst: Der Mähdrescher muss sich nicht ducken. Dies minimiert das Risiko von Steinschlag oder mechanischer Beschädigung und senkt so nachhaltig die Bewirtschaftungskosten. Der "Niederschlagsmodus" managet die gleichmäßige Wasserverteilung auf den Bewirtschaftungsflächen und sorgt für möglichst schneefreie Module. Wenn’s regnet oder schneit, weiß die Anlage genau, was zu tun ist – fast wie ein smarter Wetterfrosch.
Zum Einsatz kommen langjährig erprobte exakt für das EWS Sonnenfeld® angepasste Komponenten aus industrieller Fertigung, die eine hohe Standardisierung und Skalierbarkeit gewährleisten. Durch ihre sofortige Verfügbarkeit ermöglichen sie eine beschleunigte Projektabwicklung und senken sowohl Investitions- als auch Betriebskosten signifikant. Dies verbessert die Gesamtrentabilität von Agri-Photovoltaikanlagen nachhaltig. Kurz gesagt: weniger Warten, weniger Kosten – mehr Ertrag.
Im Vergleich zu fix aufgeständerten Modultischen bringt das Design mit Sonnenfängern eine wesentliche Kostenreduktion. Die Anlage spart nicht nur Strom – sie spart gleich auch beim Aufwand. Durch die Möglichkeit der maschinellen Bewirtschaftung des Feldes entfallen zusätzliche Pflegekosten zwischen und unter den schwenkbaren Modultischen. Zusätzlich ermöglicht und verbessert ein manuell über das Bedienfeld zu aktivierender Reinigungsmodus, mit einer Modultischneigung von bis zu 70 Grad, die natürliche Reinigung der Module bei Niederschlag und reduziert Kosten einer sonst maschinell erforderlichen Reinigung der Module. Alleine diese vom EWS Team entwickelten Maßnahmen senken wesentlich und nachhaltig die Wartungs- und Betriebskosten über die gesamte Bestandszeit der Anlage. Das EWS Sonnenfeld® wird laufend von uns verbessert, wodurch in Zukunft eine weitere Reduktion der Wartungs- und Betriebskosten für unsere Kund:innen ermöglicht wird.






Strom ab Hof

Wie sich die Ernteerträge entwickeln, ist sehr standortspezifisch und hängt stark von den Böden und den lokalen Wetterverhältnissen ab. Erste Ergebnisse zum Mikroklima zeigen, dass bei Wetterextremen die Sonnenfänger mit nachgeführten und steuerbaren PV-Modulen eindeutig einen isolierenden Effekt haben und den Pflanzen einen Schutz vor starker Kälte und großer Hitze bieten können. Manche Feldfrüchte entwickeln sich in besonders heißen Jahren durch die Teilverschattung besser. Bei tiefen Temperaturen, wo bereits - 1 bis - 2 Grad den Unterschied ausmachen, können die Paneele den Pflanzen Schutz bieten. Die routinierte maschinelle Bewirtschaftung am Sonnenfeld erfolgt problemlos und effizient.


Frisches Gras, Klee und Heu vom Sonnenfeld gedeihen prächtig zwischen den PV-Paneelen. Der Modulreihenabstand ist an den landwirtschaftlichen Fuhrpark angepasst. Landwirt:innen können die Modultische horizontal stellen und schon geht`s los. Die Stromernte erfolgt automatisch und ganz „nebenbei“!


Unter den Modulreihen und um die Modulverankerungen können jeweils Blühstreifen bzw. Bienenweiden angelegt werden. Das schafft einen ökologischen Mehrwert durch erhöhte Biodiversität, weil diese Flächen Insekten und Nützlingen Lebensräume bieten, die wiederum zur Bestäubung und zur Minderung von Schädlingsbefall beitragen können.

Alle Vorteile auf einen Blick
An die Umgebung angepasster Eingriff, hohe Biodiversität und aktive Einbindung der Gemeinde fördern Zustimmung.
Gleichzeitige Energiegewinnung und landwirtschaftliche Nutzung – ohne Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion.
Optimiert auf regionale Gegebenheiten, Bodenverhältnisse und die Anforderungen Ihrer landwirtschaftlichen Maschinen.
Durch zusätzliche, planbare Stromeinnahmen bleibt der landwirtschaftliche Betrieb auch bei schwankenden Ernteerträgen wirtschaftlich stabil.
Teilverschattung und reduzierte Windgeschwindigkeit senken die Verdunstung – für widerstandsfähigere Böden.
Bürger:innenbeteiligung
Mitmachen und profitieren!
Es ist uns ein besonderes Anliegen für ausgewählte Projekte auch eine Bürger:innenbeteiligung vorzusehen. Dafür bieten wir etwa die Möglichkeit zum Crowdinvesting gemäß dem Alternativen Finanzierungsgesetz. Das bringt nicht nur Vorteile für Investor:innen sondern auch für Standortgemeinden.
Diese Sonnenfelder haben wir bereits umgesetzt.
Grundstücks-Check
Erfahren Sie, welche Lösung für Sie am meisten Sinn macht und mit welchem Ertrag Sie ungefähr rechnen können.

Häufig gestellte Fragen
Nein, das EWS Sonnenfeld® ist keine PV-Freiflächenanlage sondern eine Agri-Phovotoltaikanlage für gute Grün- und Ackerlandflächen zur Lebensmittel- und Stromproduktion mit zusätzlicher Steigerung der Biodiversität.
Grundlegend werden Agri-PV Anlagen (Doppelnutzung) auf guten Böden errichtet und PV-Freiflächenanlagen auf schlechten Böden. Vereinzelt werden auch auf schlechten Böden Agri-PV Anlagen errichtet. Auf diesen Flächen werden dann zusätzlich zur Stromerzeugung oftmals Schafe zur Beweidung eingesetzt.
Nein, durch die Doppelnutzung auf der Fläche werden landwirtschaftliche Flächen effizient genutzt. Die Stromerzeugung steht nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion und auch Flora und Fauna kommen nicht zu kurz.
Ja! Entscheidend für die richtige Auswahl Ihrer Photovoltaik-Anlage ist der Standort. Fordern Sie deshalb unseren Grundstücks-Check an. In einem gemeinsamen Gespräch finden wir die für Sie und Ihren Standort optimale Auslegungsvariante.
Ja, die gibt es. Schlüsselfertige EWS Sonnenfelder® werden von der EWS EPC GmbH als Generalübernehmerin inlusive Netzanbindung geliefert. EPC steht für „Engineering, Procurement, Construction“. Geschäftsführer von EWS EPC GmbH ist e.steiner [at] ews-epc.at (Ing. Ernst Steiner, MBA).
Agri-PV-Anlagen sind landwirtschaftlich genutzte Flächen auf denen gleichzeitig Sonnenenergie zur Stromerzeugung genutzt und landwirtschaftliche Produkte erzeugt werden (Doppelnutzung auf dem Feld). Dabei müssen mindestens 75 % der Gesamtfläche mit ortsüblichen Kulturen landwirtschaftlich genutzt werden können. Maximal 5% der Belegungsfläche dürfen für Infrastruktur, wie z.B.: Montagesystem, Trafostellplätze, Wechselrichter, geschotterte Flächen für Logistik verwendet werden. Die restliche Fläche muss als Blüh- oder Beerenfläche (Bienenweide) oder als Brache zur Erhöhung der Biodiversität genutzt werden.
Grundsätzlich sind alle Grünland- und Ackerflächen zur landwirtschaftlichen Nutzung ab einer Größe von mindestens 5 ha für ein EWS Sonnenfeld® geeignet. Bei der Planung des EWS Sonnenfeldes® werden jeweils Geometrie, Topografie, Verschattung, Netzanschlussmöglichkeit, sowie die Grundstücksausrichtung berücksichtigt. Fordern Sie hier gleich Ihren Grundstücks-Check an.
Ja, hier kommen Sie gleich direkt zu einem ersten unverbindlichen Check.
Dazu gibt es verschiedene Varianten: Sie können ein EWS Sonnenfeld® selbst als Grundstücksbesitzer:in oder auch als professionelle:r Solarparkbetreiber:in führen, oder sich mit weiteren Interessierten zu einer Betreiber:innengemeinschaft/Energiegemeinschaft zusammenschließen. Ein kommunales EWS Sonnenfeld® mit Bürger:innenbeteiligung steigert die Identifikation mit dem Projekt und erhöht die Akzeptanz von erneuerbaren Energieprojekten.
Wenn jede 2. Gemeinde in Österreich ein 10 ha Sonnenfeld umsetzt, könnte die damit erzeugte Solarstromproduktion 17 % des österreichischen Gesamtstromverbrauchs decken. In Österreich gibt es rund 2.100 Gemeinden. 1.000 Agri-PV-Anlagen (in jeder 2. Gemeinde eine) können 12 TWh Sonnenstrom erzeugen, das entspricht 17 % unseres Gesamtstromverbrauchs.
Ja, beides ist möglich. Es ist erforderlich, dass diese ackerbaulichen Maßnahmen erst nach Absprache mit dem Betreiber, der Betreiberin der Agri-PV-Anlage erfolgen. Bei Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen auf dem EWS Sonnenfeld® ist ausschließlich der "Bewirtschaftungsmodus“ mit horizontaler Modultischstellung zu wählen.
Bei Bodenverbesserungsmaßnahmen mit Staubentwicklung, wie z.B. bei einer Kalkung, ist der "Erntemodus" mit maximaler Durchfahrtshöhe zu wählen, um die Verunreinigung der PV-Module zu minimieren. Dadurch entsteht ein Tunnelefekt, der den Staub auf der Bewirtschaftungsfläche hält und die Staubausbreitung verringert.
Nein, durch den Niederschlagsmodus wird der Niederschlag ab einer gewissen Intensität gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt.
Der Stromverbrauch eines Antriebsmotors ist verschwindend gering. Der Motor hat lediglich 370 Watt Leistung und läuft nur etwa eine halbe Stunde pro Tag. Ein einziger Motor bewegt dabei eine ganze Trackerlänge von bis zu 180 Metern.
Das erste EWS Sonnenfeld® wurde 2022 in Bruck an der Leitha, in Niederösterreich errichtet. Es ist auch ein Forschungsprojekt, das von der BOKU Wien begleitet wird. Dabei werden sowohl der Stromertrag im Vergleich zu anderen PV-Systemen, als auch die Entwicklung verschiedener landwirtschaftlicher Kulturen zwischen den Modulen im Vergleich zu Referenzflächen untersucht.
Ja, am Universitätsgelände des Max-Planck Institutes in Potsdam. Es gab eine Ausschreibung, die wir gewonnen haben, worauf wir sehr stolz sind.
Nein, neben dem Niederschlagsmodus gibt es auch einen Reinigungsmodus, bei dem die Module von der technischen Betriebsführung sehr steil gegen den Regen gestellt werden. Dadurch bleibt der Reinigungsaufwand sogar geringer als bei fix aufgeständerten PV-Anlagen.
Nein, beim EWS Sonnenfeld® mit nur einer Rammpfahlreihe in den Blühstreifen und Modultischhöhen von bis zu 2,8m ist die Bewirtschaftung sogar wesentlich komfortabler als unter fix aufgestellten Systemen mit oft mehreren Rammpfählen. zahlreichen Querstreben und niedriger Bauhöhe.








