Umweltbaubegleitung für Solarparks und PV-Freiflächenanlagen

Technologie
Solar
Tätigkeitsfeld
Schlüsselfertig
Technische Bauleistungen
Naturschutz
Phase
Umsetzung
Subphase
Baumanagement

Umweltbaubegleitung für Photovoltaik: Wir schützen sensible Lebensräume und sichern die Einhaltung aller umwelt- und naturschutzrechtlichen Vorgaben im Bau.

Eine fachkundige ökologische Umweltbaubegleitung reduziert die Auswirkungen der Bauphase auf die Natur auf ein Minimum. Unsere Fachleute stellen sicher, dass bei Solarparks und PV-Freiflächenanlagen alle Vorgaben eingehalten und sensible Lebensräume wirksam geschützt werden.

Bei Freiflächenanlagen sind die Eingriffe flächig: Zufahrten, Kabelgräben und Aufstellflächen berühren Wiesen, Äcker und Randstrukturen. Die ökologische Begleitung sorgt dafür, dass Arbeitsbereiche und Abläufe auf die Lebensräume Rücksicht nehmen. Welche Aufgaben dabei anfallen, legen die Bescheide fest. Häufig ist die ökologische Bauaufsicht der Behörde vor Baubeginn namhaft zu machen. Sie leitet die Umsetzung von Ausgleichsflächen, Begrünung, Neophytenmanagement und Monitoring an und dokumentiert sie mit datierten Fotos und einem Endbericht. Ist die ökologische Bauaufsicht fachlich geeignet, erkennt sie auf der Baustelle Brutplätze oder geschützte Pflanzen und weist darauf hin, wo Schutzbereiche oder Bauverbotszonen nötig sind; die verbindliche Festlegung richtet sich nach Bescheid, Auftrag und Zuständigkeiten. Gehölze im Altbestand dürfen mitunter nicht angetastet werden, und Hecken im Wildkorridor sind samt Pflege und Ersatzpflanzung in den ersten Jahren zu sichern. Naturschutzrechtlich ist je nach Bundesland und Größe schon die Errichtung bewilligungs- oder anzeigepflichtig. In Oberösterreich bedürfen freistehende Anlagen mit mehr als 500 m² Kollektorfläche im Grünland außerhalb geschlossener Ortschaften und außerhalb von Gebieten mit rechtswirksamem Bebauungsplan einer Bewilligung, kleinere Anlagen ab 2 m² Kollektorfläche einer Anzeige.

Typische Auflagen betreffen den Zeitpunkt der Arbeiten. Bauzeitenbeschränkungen sollen Brutzeiten schützen. Wird dennoch im Sommer gebaut, sind Brutvogelkontrollen und Bauverbotszonen vorgesehen. Ausgleichsflächen für Bodenbrüter wie die Feldlerche müssen oft schon vor Baubeginn angelegt sein, und ein Entwicklungs- und Pflegekonzept liegt der Behörde vor dem ersten Spatenstich vor. Auch die Pflege danach zählt: Mahd außerhalb der Brutzeit und auf Teilflächen gestaffelt, der Verzicht auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie offene Bodenstellen oder Strukturelemente fördern die Artenvielfalt im Park. Strukturelemente wie Stein- oder Holzhaufen, unbehandelte Randbereiche und Nistkästen an Trafohäusern oder Modulrahmen werten die Fläche zusätzlich auf. Offene Bodenstellen als Strukturelemente werden gezielt erhalten, die übrigen Flächen unter den Modultischen und die Grünstreifen je nach Pflegekonzept standortgerecht begrünt. Monitoring-Berichte mit Fotodokumentation werden über viele Jahre vorgelegt, anfangs jährlich, später in größeren Abständen, weshalb eine saubere Dokumentation schon in der Bauphase beginnt.

Wir begleiten Ihr Projekt vor Ort, beraten zu naturverträglichen Abläufen und dokumentieren alle ökologisch relevanten Maßnahmen transparent, im engen Dialog mit Auftraggeber:in und Behörden. Neun Biolog:innen decken Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Reptilien, Insekten und Botanik ab, Standorte in Wien, Parndorf und Munderfing sorgen für kurze Wege. Die Ergebnisse fließen in das biologisch-ökologische Monitoring ein. Die Grundlage bildet der naturschutzfachliche Fachbeitrag, am Bau arbeiten wir mit der örtlichen Bauaufsicht zusammen. Bei schlüsselfertigen Projekten läuft die Umweltbaubegleitung parallel zur schlüsselfertigen Montage.

Ihre Vorteile bei der Umweltbaubegleitung
Jahrelange Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Solarprojekten
Ein Team aus 9 Biolog:innen deckt alle Fachbereiche ab: Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Reptilien, Insekten, Botanik
Schnell vor Ort durch Standorte in Wien, Parndorf und Munderfing
Enge und frühzeitige Abstimmung mit der Bauabteilung, um Risiken zu erkennen und zu vermeiden
Einhaltung aller Bescheidanforderungen, so aufwands- und kosteneffizient wie möglich
Fundierte, aussagekräftige Berichte und Empfehlungen auch für die Betriebsphase