Schallemissionsmessung und Frequenzanalyse für Batteriespeicher (BESS)

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Schallemissionsmessung für Batteriespeicher: Wir messen den Geräuschpegel Ihres Batteriespeichersystems und liefern belastbare Daten für den Betrieb.

Auch Batteriespeichersysteme sind nicht geräuschlos. Mit unseren Messungen erfassen wir den Geräuschpegel Ihrer Anlage zuverlässig. So beurteilen Sie die Lärmemissionen jederzeit objektiv, werden gesetzlichen Anforderungen gerecht und planen die Betriebsführung Ihres Speichers effizient. Hauptlärmquelle sind meist die Kühlungslüfter der Batterien. Dazu kommen das elektrische Summen von Transformatoren und Wechselrichtern, bei größeren Anlagen auch der Netzanschlusstransformator. Der Pegel kann vom Betriebszustand abhängen, etwa von Last und Kühlung. Deshalb gehören Betriebsbedingungen und Betriebsmodi zu jeder Messung, ein reduzierter Betriebsmodus wird getrennt ausgewiesen. Messpunkte, Fotos und Pläne sollten nachvollziehbar dokumentiert sein, damit Behörden und Sachverständige die Ergebnisse prüfen können. Bei vielen Einheiten summieren sich die Pegel. Mögliche Schallschutzmaßnahmen sind eine Ausrichtung der Lüfter auf die vom Wohngebiet abgewandte Seite, dichte Lärmschutzwände nahe den Containern und zusätzliche Wände zwischen Containerreihen. Bei Änderungen an bestehenden Anlagen ist die Gesamtemission aus Bestand und Änderung zu betrachten, und Dämmwerte von Einhausungen sind mit Datenblatt oder Messbericht zu belegen.

Die Frequenzanalyse ergänzt den Gesamtpegel um das Spektrum. Mit einer Schmalbandanalyse lässt sich erkennen, ob einzelne Töne wie ein Brummen oder Pfeifen aus dem Geräusch herausragen. Töne werden als störender empfunden als breitbandiges Rauschen gleicher Lautstärke, weshalb Beurteilungsverfahren dafür Zuschläge vorsehen. Oktav- und Terzfilter sind für die Beurteilung der Tonhaltigkeit meist zu grob. Zeigt sich ein dominanter Ton, etwa in der Lüfterfrequenz, lässt er sich gezielt mindern, zum Beispiel durch abgestimmte Schalldämpfer.

Im Verfahren untersucht die Prognose die für Standort und Genehmigung maßgeblichen Betriebszustände und Beurteilungszeiträume, nach der Inbetriebnahme prüft eine Abnahmemessung, ob die Prognosewerte eingehalten werden. Beurteilt wird die Immission nach dem am Standort und im Verfahren anzuwendenden Regelwerk; in Österreich kann die ortsübliche Schallimmission dabei über den Basispegel L_A,95 beschrieben werden, die Nachtkernzeit ist gegebenenfalls gesondert zu betrachten. Dafür entwickeln wir standortspezifische Messkonzepte und messen mit aktueller kalibrierter Messtechnik gemäß international anerkannten Standards. Das Ergebnis halten wir in normkonformen Prüfberichten fest. Mit der Herstellerin stimmen wir uns technisch und lösungsorientiert auf Augenhöhe ab, und Sie erhalten konkrete, praxisnahe Empfehlungen zur Optimierung. Werden die Prognosewerte nicht erreicht, sind Nachbesserungen nötig, etwa zusätzliche Lärmschutzwände.

In Österreich beschreibt die ÖNORM S 5004 die Messung von Schallimmissionen, die ÖNORM EN ISO 3746 und 3747 die Ermittlung von Schallleistungspegeln, und die Ausbreitung zum Immissionsort wird mit der ÖNORM ISO 9613-2 prognostiziert. Die Prognose liefert das Betriebsschallgutachten für Batteriespeicher, die Schallimmissionsmessung erfasst die vorhandene Schallbelastung am Immissionsort. Nach dem Bau folgt die technische Abnahme. Wir bieten die Messung auch für PV-Anlagen an.

Ihre Vorteile bei der Schallemissionsmessung für Batteriespeicher
Langjährige Fachkompetenz in der Schallemissionsmessung
Standortspezifische Messkonzepte für Batteriespeichersysteme
Aktuelle kalibrierte Messtechnik
Messung gemäß international anerkannten Standards
Technische Abstimmung mit der Herstellerin auf Augenhöhe
Praxisnahe Empfehlungen zur Optimierung Ihres Speichers
Normkonforme Prüfberichte