Bautechnische Planung der Windparkinfrastruktur: Wege und Montageflächen
Bautechnische Planung der Windparkinfrastruktur: Wir planen Zuwegung, Wegenetz, Verkabelung, Fundamente und Logistikflächen aus einer Hand.
Eine durchdachte Infrastruktur ist das Fundament jedes erfolgreichen Windenergieprojekts. Wir planen die komplette Infrastruktur Ihres Windparks: von der Zuwegung über das interne Wegenetz und die Verkabelung bis zu Bauplätzen, Fundamenten und Logistikflächen. Diese Planung sichert Effizienz, Genehmigungsfähigkeit und die Umsetzung.
Zur Infrastruktur gehören mehrere Bausteine. Die Zuwegung dient dem Antransport der Anlagenteile und muss für Schwertransporte taugen, für die Wartung ist häufig eine dauerhafte Zufahrt vorgesehen. An jeder Anlage entstehen Kranstellflächen für Auf- und Abbau, dazu kommen Montage-, Umlade-, Lager-, Logistik- und Baustelleneinrichtungsflächen. Dabei wird unterschieden, welche Flächen dauerhaft und welche nur während der Bauphase beansprucht werden. Die Verkabelung verbindet die Anlagen untereinander und führt als Erdkabel zum Umspannwerk. Dafür können Rodungen nötig sein, und Trassen können Schutzgebiete queren, was im Verfahren besonders zu begründen ist. Wichtige Standortkriterien sind eine LKW-fähige Zufahrt, die Netzanschlussmöglichkeit und das Nutzungsrecht an den Flächen. Rodungen sind Bestandteil des Vorhabens und in den Unterlagen auszuweisen. Die externe Anbindung kann als Mittelspannungs-Erdkabelsystem mehrere Kilometer lang sein.
Bei den Fundamenten unterscheidet man Flachgründungen von Pfahlgründungen. Das ist auch für den späteren Rückbau relevant: Pfahlgründungen sind bodenschutzfachlich oft problematisch, bei Flachgründungen lassen sich Beton und Bewehrung getrennt recyceln. Schotter von Kranstellflächen und Wegen kann wiederverwendet werden, und Ob Kranstellflächen, Zuwegungen und Kabeltrassen zurückzubauen sind oder weitergenutzt werden, etwa bei einem Repowering, richtet sich nach den Genehmigungsunterlagen und den Auflagen für den konkreten Rückbau. In den Einreichunterlagen wird die Infrastruktur in der Vorhabensbeschreibung dargestellt, auch Rodungen und Bauphasen. Die Abgrenzung des Vorhabens wird projektbezogen festgelegt und in den Einreichunterlagen nachvollziehbar dargestellt, verkehrstechnisch ebenso wie elektrisch. Ob eine Flächenwidmung erforderlich ist, richtet sich nach dem jeweiligen Landesrecht, der örtlichen Planung und dem konkreten Vorhaben; Lage und Umfang der Wege und Montageflächen wirken sich dann auch auf das Umwidmungsverfahren aus. Für Rückbau und Repowering lohnt es sich, Wege und Plätze von Anfang an mitzudenken.
Dabei profitieren Sie von mehr als 30 Jahren Erfahrung in Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten und von mehr als 2.300 MW realisierter Windparkprojekte. Wir kennen die Anforderungen von Behörden und Sachverständigen genau. Alle bau- und elektrotechnischen Aspekte erhalten Sie aus einer Hand, und durch die frühzeitige Abstimmung mit unserer Biologie- und Bauabteilung erkennen wir Risiken früh. Die Basis legt die bautechnische Konzepterstellung der Entwurfsplanung. Hand in Hand damit läuft die elektrotechnische Planung inklusive Netzberechnungen; für die Umsetzung folgt die Ausführungsplanung. Die Abstimmung der Flächen mit der Widmung unterstützt die fachliche Begleitung des Umwidmungsverfahrens. Für Photovoltaik gibt es die Planung der PV-Infrastruktur.





