Investitions- und Betriebskostenplan (CAPEX/OPEX) für Speicher und Netz

Technologie
Speicher & Netz
Tätigkeitsfeld
Schlüsselfertig
Gutachten / Fachbeiträge / Prüfungen
Finanzierung
Phase
Umsetzung
Subphase
Projektfinanzierung

Investitions- und Betriebskostenplan für Batteriespeicher und Netzprojekte: Capex und Opex belastbar dargestellt, für Entscheidung, Banken und Förderstellen.

Ein belastbarer Kostenplan ist die Entscheidungsgrundlage für Ihr Speicherprojekt und die Basis für die Kommunikation mit Förderstellen und Banken. Wir entwickeln Kostenmodelle, die alle relevanten Projektphasen abbilden, von der Entwicklung über den Bau bis zum langfristigen Betrieb. Dabei berücksichtigen wir technologische Details, regulatorische Rahmenbedingungen und betriebliche Anforderungen.

Im Investitions- und Betriebskostenplan für einen Batteriespeicher teilen sich die Investitionskosten (CAPEX) in mehrere Blöcke. Der Batterieblock richtet sich nach der Energiemenge in Kilowattstunden, die Leistungselektronik mit Umrichtern und der übrige Anlagenteil mit Verkabelung, Schaltanlagen und Installation nach der Leistung in Kilowatt. Wie Kapazität und Leistung ins Verhältnis gesetzt werden, bestimmt daher die Struktur der Investition. Hinzu kommen der Netzanschluss, die Aufstellfläche samt Zufahrt sowie Planung und Genehmigung, je nach Betriebskonzept auch Brandschutztechnik, Überwachung und Löschwasserrückhaltung. Das Netzzutrittsentgelt ist eine einmalige Zahlung für die Herstellung oder Änderung des Anschlusses, bei pauschal abgerechneten Anschlüssen kann der Netzbetreiber einen Mehrbetrag gesondert verrechnen, wenn die tatsächlichen Anschlusskosten einen gesetzlich festgelegten Schwellenwert je kW übersteigen, und muss ihn begründen. Das Netzbereitstellungsentgelt für den Netzausbau wird nur von Entnehmern erhoben, bei Speichern ist daher zu klären, in welcher Rolle sie behandelt werden.

Die laufenden Kosten (OPEX) beginnen mit Wartung, Instandhaltung und Versicherungen. Bei Batterien kommen zwei Besonderheiten hinzu: Die nutzbare Kapazität sinkt mit der Nutzung, die sogenannte Degradation, und der Wirkungsgrad über einen vollen Lade- und Entladezyklus liegt unter 100 Prozent. Um die Nennkapazität über die Betriebsdauer zu halten, werden Module ergänzt oder getauscht, was als eigener Kostenblock in den Betriebsplan gehört. Die Lebensdauer ist deshalb ein zentraler Parameter: Annahmen zur Betriebsdauer, zur Degradation und zum Zeitpunkt eines möglichen Komplettersatzes entscheiden, ob der Plan über den gesamten Zeitraum trägt. Ob ein Speicher Lastspitzen kappt, Einspeisung verschiebt oder zeitabhängige Tarife nutzt, verändert die Zyklenzahl und damit Alterung und Ersatzbedarf. Bei Lastspitzen kommt das Leistungsentgelt ins Spiel, das sich am Mittel der monatlich höchsten Viertelstundenleistungen orientiert, und bei den Netzentgelten gelten Bezug aus dem Netz und Wiedereinspeisung als Netznutzung, je nach Betriebsweise können einzelne Entgelte entfallen, etwa bei Speichern hinter dem Zähler einer Erzeugungsanlage. Der Investitions- und Betriebskostenplan für Batteriespeicher sollte daher mit dem Betriebsprofil aus der Lastganganalyse verknüpft werden, anstatt mit Pauschalwerten zu arbeiten. So schaffen wir finanzielle Transparenz über den gesamten Lebenszyklus Ihres Batteriespeichers und sichern die wirtschaftliche Tragfähigkeit.

Fördermittel beantragen Sie mit der Abwicklung des Förderansuchens, die technische Seite prüft die Technische Due Diligence für Speicher und Netz. Wie sich der Bedarf an Speicherleistung ergibt, klärt vorab die Lastganganalyse für Speicher und Netz. Für Windparks gibt es den Kostenplan für Windprojekte.

Ihre Vorteile beim Kostenplan für Speicher und Netz
Langjährige Erfahrung
Fundierte Markt- und Branchenkenntnisse, national und international
Detaillierte Erfassung und Bewertung aller Investitionskosten (CAPEX) von Speicher und Netzanschluss
Analyse der laufenden Betriebskosten (OPEX) inklusive Wartung, Instandhaltung und Versicherungen
Qualifizierte Empfehlungen zur Kostenoptimierung
Realistische Einschätzung von Risiken und Unsicherheiten