Lastganganalyse für Windenergieanlagen und Windparks
Lastganganalyse Windenergieanlagen: Wir optimieren die bezahlte Netzanschlussleistung Ihres Windparks und senken die Investitionskosten.
Damit nutzen Sie die volle Kraft Ihrer Windenergieanlagen, ohne teure Überdimensionierung. Wir stellen sicher, dass auch bei zusätzlicher Einspeisung durch eine Kombination aus Wind und PV die maximal erlaubten Einspeiseleistungen am Netzanschlusspunkt nicht überschritten werden. Der Lastgang beschreibt, wie viel Leistung Ihre Anlage zu welchem Zeitpunkt einspeist. Wer ihn kennt, kann den Netzanschluss passend auslegen und Reserven vermeiden, für die Sie zahlen, ohne sie zu nutzen.
Warum sich das lohnt, zeigt der Blick auf Wind und Photovoltaik. Windenergieanlagen speisen oft im Winterhalbjahr am meisten ein, PV-Anlagen im Sommer. Die Spitzen beider Technologien fallen selten zusammen, die gemeinsame Einspeisung bleibt deshalb meist unter der Summe der Nennleistungen. Ein gemeinsamer Netzanschlusspunkt kann so besser ausgelastet werden. Damit der Netzbetreiber zustimmt, muss die vereinbarte Summeneinspeiseleistung eingehalten werden, etwa über einen Hybridpark-Regler. Für den Anschluss einer zusätzlichen PV-Anlage ist häufig eine Zusatzvereinbarung mit dem Netzbetreiber nötig; das ist für den konkreten Netzanschluss zu prüfen. Das ist besonders wichtig, wenn später PV oder ein Speicher am selben Netzanschlusspunkt hinzukommen sollen.
Dafür setzen wir moderne Berechnungsmethoden zu Lastfluss, Kurzschluss, Verlustoptimierung und thermischer Dimensionierung ein. Die Netzverträglichkeit bewerten wir anhand von Netzrückwirkungen, mögliche Einsparpotenziale legen wir offen. Batteriespeicher berücksichtigen wir früh, ebenso die Planung notwendiger Umspannwerke. Ein Team aus Elektrotechniker:innen steht Ihnen von Anfang an zur Seite. Auch die technischen Anforderungen der österreichischen Netzbetreiber spielen eine Rolle: Erzeugungsanlagen werden nach Leistung und Netzanschlussspannung in die Typen A bis D eingeteilt, Typ B reicht von 0,25 bis unter 35 MW, Typ C von 35 bis unter 50 MW. Wie Bestandsanlagen, Erweiterungen und Anlagen hinter einem Verbrauchsanschluss bei der Typzuordnung berücksichtigt werden, ist anhand der geltenden TOR Erzeuger zu prüfen. Typische Ergebnisse einer Lastganganalyse sind die Höhe der benötigten Anschlussleistung, Zeiten mit Abregelungsbedarf und die Frage, ob ein Batteriespeicher Überschüsse aufnehmen kann. Je höher der Anschluss überbaut wird, desto wichtiger werden Steuerung und Speicher, damit Spitzen nicht verloren gehen. Die Netzanschlussanlage bis zum Netzanschlusspunkt steht häufig im Eigentum des Windpark-Betreibers, die Zuordnung ist vertraglich zu klären, eine zu groß oder zu klein gewählte Auslegung geht daher direkt auf Ihre Rechnung.
Ob das Netz Ihren Windpark aufnehmen kann, entscheidet sich nicht erst beim Netzantrag. Schon die Wahl der Anlagen, ihre Anzahl und die Leitungsführung bestimmen die Anschlussleistung. Auch der Umfang des Vorhabens wirkt sich auf spätere Verfahren aus, denn Ableitungen und Umspannwerke gehören zum Vorhaben, das im UVP-Vorverfahren beschrieben wird. Auf die Analyse folgt in der Entwurfsplanung die netztechnische Konzepterstellung für Windparks. Planen Sie Wind mit PV, hilft die Hybridparkplanung für Windparks. Das Pendant für Photovoltaik ist die Lastganganalyse für PV-Anlagen.






