Projektentwicklung und Grundstücksakquise für Batteriespeicher und Netz
Projektentwicklung für Batteriespeicher: Wir finden geeignete Standorte, bewerten Potenziale und übernehmen die Flächenakquise für Speicher- und Netzprojekte.
Nachhaltige und erfolgreiche Energieprojekte entstehen durch eine sorgfältige, effiziente und günstige Projektentwicklung. Wir identifizieren geeignete Standorte für Ihren Batteriespeicher, bewerten die Potenziale und kümmern uns um die Flächenakquise. Dabei betrachten wir stets das gesamte Energiesystem: Erzeugung, Speicherung und Netzintegration.
Die Projektentwicklung für Batteriespeicher folgt bei der Standortsuche anderen Kriterien als bei Erzeugungsanlagen. Entscheidend ist zunächst die Flächenwidmung, denn ein eigenständiger Speicher braucht je nach Bundesland eine passende Baulandwidmung oder eine ausdrückliche Zulässigkeit, während ein Speicher bei einer Wind- oder PV-Anlage deren Fläche nutzen kann. Praktisch unterscheidet man eigenständige Speicher, Speicher gemeinsam mit einer Erzeugungsanlage und Speicher bei einem bestehenden Verbraucher. Ein Speicher am Netzanschluss einer bestehenden Anlage nutzt die vorhandene Infrastruktur, ein eigenständiger Speicher kann dafür freier am Netzknoten liegen. Dazu kommt die Frage der Netzebene, denn mit der Anschlussleistung wird in der Regel eine höhere Netzebene erforderlich, die der Netzbetreiber nach Netzstruktur und Kapazität festlegt, und ein Standort nahe an einem geeigneten Anschlusspunkt spart Leitungsweg und Eingriffe.
Bei der Projektentwicklung für Batteriespeicher ergeben sich weitere Standortfaktoren aus Sicherheit und Recht. Relevant sind Abstände zu Gebäuden, Nachbargrundstücken und anderen Anlagen, eine Zufahrt für Einsatzkräfte und eine geregelte Löschwasserversorgung, im Entwurf der Brandschutzrichtlinie (TRVB 165) sind je nach Löschwasserversorgung etwa vier bis sechs Meter Abstand zu Gebäuden und zwei bis drei Meter zur Grundstücksgrenze vorgesehen. Hochwasserabflussbereiche, Schutzgebiete und Abstände zu Straßen schränken die Auswahl ein, in Oberösterreich ist neben Landesstraßen ein Bereich von acht Metern zu beachten, in dem die Straßenverwaltung zustimmen muss, entlang von Autobahnen gilt nach dem Bundesstraßengesetz ein Bauverbotsbereich von 40 Metern. Auch das Wasserrecht kann mitspielen, weil Löschwasserentnahme und Löschwasserrückhaltung je nach Lage bewilligungs- oder anzeigepflichtig sind. Für Leitungen zum Netzanschluss sind Leitungsrechte nötig, die bei fehlender Einigung mit Eigentümer:innen unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen behördlich gegen Entschädigung eingeräumt werden können. Der Platzbedarf selbst ist überschaubar: Typische Container haben die Größe eines Hochseecontainers, die Anlage besteht aus mehreren davon samt Umrichtern und Trafo. Eine frühe Prüfung verhindert, dass sich ein scheinbar günstiger Standort als nicht genehmigungsfähig erweist.
Für Grundstückseigentümer:innen kann die Verpachtung attraktive Zusatzeinnahmen bringen. Faire und transparente Verträge, die Erfahrung aus bisherigen Projekten und die frühe Einbindung der Standortgemeinde schaffen die Basis für hohe Akzeptanz vor Ort, die Projektvorstellung und Öffentlichkeitsarbeit für Speicher und Netz begleitet diesen Dialog. Ob sich ein Standort technisch und wirtschaftlich eignet, zeigt die Machbarkeitsstudie mit Belegungsplan für Speicher und Netz. Den Strombedarf und Verbrauch Ihres Standorts analysiert die Lastganganalyse für Speicher und Netz. Hat sich ein Standort herauskristallisiert, folgt die Abstimmung mit dem Netzbetreiber, die dann in die Planung mündet. Für Photovoltaik-Projekte lesen Sie unsere Projektentwicklung für Photovoltaik.
