Betriebsführung beim Repowering von Windenergieanlagen

Technologie
Wind
Tätigkeitsfeld
Betriebsführung
Phase
Repowering
Subphase
Repowering

Betriebsführung Repowering: Nach dem Neubau Ihrer Windenergieanlagen sichern Messungen, Prüfungen und Monitorings Ertrag und Verfügbarkeit im Betrieb.

Mit dem Repowering modernisieren Sie einen Windpark: Ältere Anlagen werden durch moderne Windenergieanlagen mit größerer Leistung ersetzt. Damit sich diese Investition auszahlt, muss auch der Betrieb funktionieren. Die Betriebsführung beginnt mit der Inbetriebnahme und begleitet den Windpark über die gesamte Laufzeit. Sie umfasst technische und kaufmännische Aufgaben und sorgt dafür, dass der Park die erwartete Leistung bringt, Auflagen eingehalten werden und Entscheidungen auf verlässlichen Daten beruhen.

Zur technischen Betriebsführung eines Windparks zählen üblicherweise die laufende Überwachung der Anlagen, die Bewertung von Störmeldungen, die Koordination von Wartung und Instandhaltung und die Überwachung von Prüfterminen. Dazu kommen Berichte, die erwartete und tatsächliche Erträge gegenüberstellen und die Verfügbarkeit nachvollziehbar machen. Die kaufmännische Betriebsführung kümmert sich um Abrechnung, Verträge und Budgets. In den ersten Betriebsjahren, in denen häufig noch vertragliche Gewährleistungs- und Garantieansprüche gegenüber den Herstellern bestehen, ist eine saubere Dokumentation von Störungen und Stillständen besonders wichtig, denn sie bildet die Grundlage für spätere Ansprüche. Auch die Ertragsseite gehört dazu. Wer Erzeugung, Verfügbarkeit und Windverhältnisse regelmäßig auswertet, erkennt Abweichungen von der Ertragsprognose früh und kann Ursachen eingrenzen, etwa Stillstände, Abregelungen oder eine veränderte Leistungskurve. Windparks werden üblicherweise rund um die Uhr per Fernüberwachung beobachtet, bei Störungen wird nach festgelegten Abläufen reagiert. Vor Ort gehören Sichtkontrollen, Schalthandlungen im parkinternen Netz und die Koordination vorgeschriebener Prüfungen dazu. Für Versicherungen, Direktvermarkter und Netzbetreiber braucht es eine zentrale Ansprechperson, die Betriebsdaten und Nachweise bereithält.

Bei der Betriebsführung nach einem Repowering kommen Besonderheiten hinzu. Die neuen Windenergieanlagen haben größere Rotoren und höhere Türme als der Bestand, vorhandene Zufahrten, Kabeltrassen und Netzanschlüsse werden häufig weitergenutzt, und die Auflagen aus dem Bescheid gelten für den neuen Betrieb. Dazu gehören oft Nachweise zu Schall und Naturschutz, die erst im laufenden Betrieb erbracht werden können. Eine frühe Abstimmung zwischen Planung, Bau und Betriebsführung verhindert, dass solche Pflichten erst nach der Inbetriebnahme auffallen. Bei einem Weiterbetrieb über die vorgesehene Auslegungs- oder Betriebsdauer hinaus, häufig rund 20 Jahre, ist zu prüfen, welche technischen Bewertungen und Nachweise nach den anwendbaren Regeln erforderlich sind. Eine lückenlose Betriebshistorie erleichtert diese Bewertung.

Im Betrieb von Windparks bieten wir unter anderem die Leistungskurven- und Performance-Vermessung, die Teilentladungsmessung, die Schallemissionsmessung und Frequenzanalyse sowie biologisch-ökologisches Monitorings an. Die Leistungskurve zeigt, ob die Anlagen halten, was der Prüfbericht zu Windpotenzial und Ertrag erwarten lässt. Wie naturschutzfachliche Aufgaben ein Repowering in allen Phasen begleiten, lesen Sie unter Naturschutzfachliche Leistungen beim Repowering. Wie wir Ihr Repowering-Projekt bis zur Inbetriebnahme begleiten, beschreibt die Umsetzung mit Projektfinanzierung, Ausführungsplanung und Baumanagement. Welche Aufgaben der Betriebsführung Sie im Repowering von uns übernehmen lassen können, besprechen wir gern im persönlichen Gespräch.

Ihre Vorteile bei der Betriebsführung
Über 30 Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten
Rundumbetreuung durch ein interdisziplinäres Expert:innen-Team
Messungen im Betrieb durch unsere akkreditierte Prüfstelle (EWS Testing Center)