Elektrotechnische Planung und Netzantrag für PV-Anlagen

Technologie
Solar
Tätigkeitsfeld
Schlüsselfertig
Technische Planungsleistung
Phase
Planung
Subphase
Genehmigungsplanung

Elektrotechnische Planung für PV-Anlagen: vom Netzantrag über die interne Verkabelung bis zur Anbindung an das Umspannwerk.

Bevor Ihr PV-Projekt richtig durchstartet, benötigen Sie eine durchdachte elektrotechnische Planung. Wir übernehmen den gesamten Prozess, vom Netzantrag über die interne Verkabelung der PV-Anlage bis zur Netzableitung und zur Anbindung an ein Umspannwerk. Auch die Integration in ein bestehendes Energiesystem, zum Beispiel einen Bestandswindpark, begleiten wir fachlich fundiert.

Die Auslegung stützen wir auf moderne Netzberechnungen zu Lastfluss, Kurzschluss, Verlustoptimierung und thermischer Dimensionierung. Die Netzrückwirkungen zeigen, ob die Anlage netzverträglich ist. Bei Mischanlagen, in denen Verbrauch und Erzeugung hinter einem Netzanschlusspunkt liegen, zählt für die Einstufung die installierte Leistung der gesamten Erzeugungsanlage. Wir planen SF-6-frei, binden Batteriespeicher früh ein und planen erforderliche Umspannwerke vorausschauend mit. In der Kommunikation mit der Netzbetreiberin unterstützen wir Sie. Mögliche Engpässe sind Verletzungen des Spannungsbands, Überlastungen von Betriebsmitteln und unsymmetrische Einspeisung; welche davon maßgeblich sind, hängt vom Netz und Standort ab. Die Netzberechnung soll solche Effekte schon vor dem Antrag sichtbar machen. Wird die PV-Anlage an einen Bestandswindpark angeschlossen, lässt sich der Anschlusspunkt unter Umständen gemeinsam nutzen, weil Wind und Sonne selten gleichzeitig ihre Höchstleistung erreichen.

Der Weg zum Netzanschluss führt über den bei der Netzbetreiberin einzubringenden Netzantrag, die Zusage der Netzbetreiberin und nach der Fertigstellung die Betriebserlaubnis. Größere Anlagen brauchen in der Bearbeitung länger, und nicht jeder Antrag wird ohne Einschränkung zugesagt: Wo viel Photovoltaik zugebaut wird, begrenzt die verfügbare Netzkapazität die Zusagen häufiger. Vollständige Anträge von guter Qualität verkürzen die Bearbeitung, Planung und Antrag sollten daher aufeinander abgestimmt sein. Die technischen Regeln für Stromerzeuger (TOR Erzeuger) ordnen Anlagen nach ihrer Maximalkapazität in Typen ein. Anlagen ab 0,25 MW zählen zu Typ B, ab 35 MW zu Typ C. Für Typ B wird ein Konformitätsnachweis geführt, bei Erweiterungen von Bestandsanlagen kann ein Parkregler aufzurüsten sein, und ob sowie ab welcher Leistung Echtzeitdaten zu übermitteln sind, richtet sich nach der geltenden TOR, der Anlagenklasse und den Anschlussbedingungen der Netzbetreiberin.

Bei PV-Projekten bestimmt der Netzanschluss oft, wie groß eine Anlage werden kann. Als Faustregel gilt: Kleine Anlagen schließen an einen nahen Trafo oder eine 20-kV-Leitung an, bei größeren Anschlussleistungen kann ein Anschluss ab Umspannwerk nötig werden; maßgeblich sind Netzkapazität, Netzebene und Standort. Deshalb planen wir Verkabelung, Netzableitung und Umspannwerk gemeinsam und prüfen früh, ob die Netzverträglichkeit gegeben ist. Je nach Verfahren kann zu den Einreichunterlagen außerdem eine Stellungnahme der Netzbetreiberin zur Einspeiseberechtigung gehören. Bei Agri-PV berührt die Verkabelung die landwirtschaftliche Nutzung, was im Bewirtschaftungskonzept zu berücksichtigen ist. Vorbereitet wird die Planung durch die netztechnische Konzepterstellung für PV. Auf die elektrotechnische Planung folgt die Ausführungsplanung für PV-Anlagen. Bei Windparks hilft die elektrotechnische Planung für Windparks.

Ihre Vorteile bei der elektrotechnischen Planung von PV-Anlagen
Langjährige Erfahrung in der Planung und Umsetzung von PV-Projekten
Komplette Planung: von der internen PV-Verkabelung über die Netzableitung bis zum Einspeisepunkt der Netzbetreiberin
Enge Abstimmung mit unserer Genehmigungsabteilung, um Risiken früh zu erkennen und zu vermeiden
Unterstützung in der Kommunikation mit der Netzbetreiberin
Genaue Kenntnisse der Behörden- und Sachverständigenanforderungen
SF-6-freie Planung
Moderne Berechnungsmethoden für Lastfluss, Kurzschluss, Verlustoptimierung und thermische Dimensionierung
Aussagekräftige Beurteilung der Netzverträglichkeit anhand von Netzrückwirkungen
Frühzeitige Integration von Batteriespeichern und vorausschauende Planung erforderlicher Umspannwerke
Innovative Lösungen für Smart-Grid-fähige Projekte