Lastganganalyse für Hybridparks mit Batteriespeicher und Netz

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Lastganganalyse für Hybridparks: Wir bewerten Erzeugung, Verbrauch und Netzbelastung und legen Batteriespeicher und Netzanbindung passend aus.

In einem Hybridpark treffen Photovoltaik, Windkraft und häufig ein Batteriespeicher auf denselben Netzanschluss. Die Lastganganalyse zeigt, wie sich diese Komponenten im Zusammenspiel verhalten. Wir analysieren Ihre Verbrauchs- und Einspeiseprofile im Detail, inklusive Lastspitzen, Tagesverläufen und saisonalen Schwankungen. Auf dieser Basis bewerten wir den tatsächlichen Bedarf an Batteriespeichern und identifizieren Belastungen im Netz. Der Lastgang beschreibt den zeitlichen Verlauf der Leistung am Netzanschlusspunkt in feiner zeitlicher Auflösung. Erst wenn Erzeugung und Verbrauch im Zeitverlauf übereinandergelegt werden, wird sichtbar, in welchen Stunden der Anschluss tatsächlich an seine Grenzen kommt und wann er ungenutzt bleibt.

Dass sich die Erzeugungsprofile ergänzen, ist der Kern des Hybridparks: Windkraft liefert im Winter mehr, Photovoltaik im Sommer, und beide erreichen ihre Höchstleistung selten gleichzeitig. Die Summe der installierten Leistungen muss daher nicht in voller Höhe am Netzanschlusspunkt Platz finden. Mit Steuerung lässt sich überschüssige Leistung abregeln oder in einen Speicher leiten. Ein Batteriespeicher kann außerdem den Mittagsüberschuss der Photovoltaik in Stunden mit geringer Erzeugung verschieben, statt ihn bei Abregelung oder negativen Preisen zu verlieren; wie weit das gelingt, hängt von Ladezustand, Wirkungsgrad, Preisen und Netzgrenzen ab. Weil ein Netzanschluss samt Umspannwerk einmal gebaut und von mehreren Technologien genutzt wird, entscheidet die Auslegung über die Wirtschaftlichkeit des gesamten Parks.

Ziel ist ein stabiles, effizientes und wirtschaftliches Gesamtsystem. Dafür rechnen wir Lastfluss, Kurzschluss, Verlustoptimierung und thermische Dimensionierung und beurteilen die Netzverträglichkeit anhand von Netzrückwirkungen. Notwendige Umspannwerke und Batteriespeicher beziehen wir frühzeitig in die Planung ein. So nutzen Sie die Netzanschlussleistung besser und erkennen mögliche Einsparpotenziale, bevor Investitionen fallen. Besonders aufschlussreich ist der Vergleich mehrerer Varianten, etwa mit und ohne Speicher oder mit unterschiedlicher Anschlussleistung, weil sich so Auslastung des Anschlusses und mögliche Einsparungen gegenüberstellen lassen. Die Varianten lassen sich anschließend mit dem Netzbetreiber besprechen, denn die Analyse macht transparent, welche Leistung zu welchen Zeiten tatsächlich beansprucht wird.

In Österreich ist auch die vertragliche Seite zu klären. Wird eine PV-Anlage an den bestehenden Anschluss eines Windparks angebunden, kann eine Zusatzvereinbarung zum Netzzugangsvertrag die Mitbenutzung regeln; Vertragsparteien, Verantwortlichkeiten und zulässige Einspeiseleistung sind mit dem Netzbetreiber zu klären. Die vereinbarte Summeneinspeiseleistung darf nicht überschritten werden, was ein Regler für den Hybridpark technisch sicherstellen kann. Die Ergebnisse der Lastganganalyse fließen in die Hybridparkplanung und die elektrotechnische Planung ein. Die Lastganganalyse gibt es auch speziell für Photovoltaik-Hybridparks und für Windparks. Konkretisiert wird der Netzanschluss in der Entwurfsplanung für Windparks und in der Vorprojektierung für Photovoltaik. Auch Eigentum und Verantwortung für die Netzanschlussleitungen sollten früh geklärt sein; sie sind projektspezifisch festzulegen und mit dem Netzbetreiber vertraglich zu klären.

Ihre Vorteile bei der Lastganganalyse für Hybridparks
Über 30 Jahre Erfahrung in Windenergieprojekten und langjährige Erfahrung mit PV-Projekten
Expert:innen-Team im Bereich Elektrotechnik mit Rundumbetreuung
Moderne Berechnungsmethoden zu Lastfluss, Kurzschluss, Verlustoptimierung und thermischer Dimensionierung
Aussagekräftige Beurteilung der Netzverträglichkeit anhand von Netzrückwirkungen
Identifikation möglicher Einsparpotenziale mit lösungsorientierten Maßnahmen
Frühzeitige Einbindung von Batteriespeichern und Planung notwendiger Umspannwerke