Vorprojektierung Photovoltaik: Fläche, Machbarkeit und Akzeptanz

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Vorprojektierung für Photovoltaik: Wir prüfen Flächenpotenziale, Machbarkeit und Netzanschluss, damit Sie früh auf einer belastbaren Basis entscheiden.

In der Vorprojektierung fällt die Grundsatzentscheidung über Ihr PV-Projekt. Wir übernehmen die Projektentwicklung und Grundstücksakquise und prüfen, ob sich eine Fläche eignet. Unser Schwerpunkt liegt auf Agri-Photovoltaik, insbesondere auf dem EWS Sonnenfeld®, falls gewünscht ergänzt durch Windkraft und Batteriespeicher. Die Vorprojektierung klärt außerdem, ob Photovoltaik allein, mit Speicher oder gemeinsam mit Windkraft sinnvoll ist, denn die Antwort bestimmt Flächenbedarf und Netzanschluss. Je früher Ausschlusskriterien erkannt werden, desto weniger Planungsaufwand geht verloren.

Für eine Freiflächenanlage rechnet man etwa mit ein bis eineinhalb Hektar je Megawattpeak. Welche Fläche geeignet ist, hängt vor allem von der bisherigen Nutzung ab: Intensiv genutzte Äcker und artenarme Flächen können durch eine naturnahe Anlage sogar ökologisch gewinnen, artenreiches Grünland, Moore oder trockene, nährstoffarme Standorte nicht. In Schutzgebieten hängt die Zulässigkeit von Kategorie, Schutzzweck und Landesrecht ab, oft sind sie ungeeignet. Dazu kommt die Raumordnung: Die Länder regeln per Gesetz oder Verordnung, ob und wo Freiflächen-PV gewidmet werden darf, teils mit Obergrenzen für zusammenhängende Flächen, Mindestabständen und eigenen Regeln für Agri-PV. Bevorzugt werden häufig Standorte nahe bestehender Infrastruktur. Eine Fläche ist deshalb erst nach der Prüfung von Widmung, Naturschutz und Netzanbindung wirklich verfügbar. Bei Agri-PV bleibt die Fläche zugleich Produktionsfläche. Die deutsche DIN SPEC 91434, eine technische Spezifikation und keine Rechtsnorm (in Österreich nicht verbindlich; für die EAG-Förderung gelten eigene Kriterien), sieht vor, dass der landwirtschaftliche Ertrag nach dem Bau bei mindestens zwei Dritteln des Referenzertrags liegt, und fordert, Licht- und Wasserverfügbarkeit an die Kulturen anzupassen. Das beeinflusst Reihenabstand und Aufständerung schon in der Vorprojektierung.

Die Machbarkeitsstudie mit Belegungsplan deckt unter anderem Raumordnung, naturschutzfachliche Aspekte, Genehmigungsfähigkeit und Netztechnik ab und liefert belastbare Aussagen zur Machbarkeit. Bei Agri-PV kommt die landwirtschaftliche Seite hinzu. Als Orientierung dient die deutsche DIN SPEC 91434 (in Österreich nicht verbindlich): Sie unterscheidet hoch aufgeständerte Systeme (lichte Höhe ab 2,10 Metern) von bodennahen Systemen, begrenzt den Flächenverlust für die Landwirtschaft und verlangt ein Nutzungskonzept. Maßgeblich für die Förderung ist die EAG-Investitionszuschüsseverordnung-Strom. Zusätzlich optimiert eine Lastganganalyse die Nutzung der Netzanschlussleistung, vor allem wenn ein Speicher geplant ist. Auch der Netzanschluss entscheidet früh über die Machbarkeit: Wie weit das nächste Umspannwerk entfernt ist und welche Leistung es aufnehmen kann, bestimmt Aufwand und Zeitplan wesentlich.

Akzeptanz entsteht, wenn Gemeinde, Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz früh eingebunden werden. Mit der Projektvorstellung und Öffentlichkeitsarbeit bereiten wir Bürger:innenversammlungen, Gemeinderat und Pressearbeit vor. Dass sich Anlagen nach dem Ende der Laufzeit in der Regel rückbauen lassen und die Fläche danach wieder genutzt werden kann, ist ein wichtiges Argument im Gespräch vor Ort; Umfang und Nachnutzung hängen von Bauweise, Rückbauauflagen und Standort ab. Anschließend folgt die Entwurfsplanung. Wer Photovoltaik und Windkraft gemeinsam entwickeln will, findet die Windseite in der Vorprojektierung für Windparks.

Ihre Vorteile bei der Vorprojektierung für Photovoltaik
Langjährige Erfahrung in der Planung, Umsetzung und dem Betrieb von PV-Projekten
Flächenpotenzial, Genehmigungsfähigkeit und Netztechnik in einer Studie bewertet
Schwerpunkt Agri-Photovoltaik mit dem EWS Sonnenfeld®
Unterstützung bei Akzeptanz und Dialog vor Ort