Vorprojektierung Windpark: Flächen, Windmessung, Machbarkeit u. a.

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Vorprojektierung für Windparks: Wir bewerten Flächen, Windverhältnisse, Naturschutzrisiken und Machbarkeit, bevor Sie größere Mittel binden.

Am Anfang jedes Windenergieprojekts steht die Frage, wo es sich realisieren lässt. Die GIS-gestützte Potenzialflächenanalyse kombiniert Geodaten, Windmodelle und Planungsgrundlagen. Die Machbarkeitsstudie mit Micrositing bewertet mit dem EWS-Kriterienkatalog alle projektrelevanten Faktoren, von der Raumordnung bis zu naturschutzfachlichen Themen. Das Micrositing legt die Positionen der einzelnen Anlagen so fest, dass Ertrag, Abstände, Schall und Naturschutz zusammenpassen. Der Nachlauf einer Anlage beeinflusst die Nachbaranlagen, deshalb sind Abstände im Windpark nicht nur eine Frage der verfügbaren Fläche.

Raumordnung ist bei der Windkraft eine Frage der Länder. Das UVP-G 2000 sieht vor, dass Windenergieanlagen vorrangig auf Flächen entstehen, die planungsrechtlich dafür bestimmt sind. Manche Länder legen deshalb Eignungs- oder Vorrangzonen fest, andere arbeiten mit Ausschlusszonen und pauschalen Abständen zu Siedlungen. Wer früh weiß, welche Regeln auf einer Fläche gelten, vermeidet Planungen ohne Aussicht auf Umsetzung. Ab einer bestimmten Größe des Vorhabens, gemessen an Leistung und Anlagenzahl, ist zudem eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich; in besonders schutzwürdigen Gebieten gelten niedrigere Schwellen. Wir begleiten das UVP-Vorverfahren. Im Genehmigungsverfahren sind Windparks mit weiteren Themen verbunden, etwa Vögeln und Fledermäusen, Schall, Schattenwurf und Landschaftsbild. Diese Themen werden in der Vorprojektierung grob bewertet und später in der Entwurfsplanung mit Detailerhebungen hinterlegt. Je früher ein Ausschlusskriterium erkannt wird, desto weniger Planungsaufwand geht verloren.

Für belastbare Winddaten setzen wir auf die Windmessung mittels Mast, LiDAR oder SoDAR. Der Mast misst den Wind direkt, LiDAR mit Laserlicht, SoDAR mit Schall. Die Normen für Leistungsmessungen gehen traditionell von Schalenanemometern aus, deshalb müssen Fernmessgeräte nachweisen, dass sie die Mastwerte treffen: Sie werden mit Referenzsensoren an einem Mast in mehreren Höhen verglichen, aus dem Vergleich ergeben sich Korrekturen und eine Unsicherheitsabschätzung. Die Verifikation der Remote Sensing Devices sichert so die Qualität der Messdaten und damit der späteren Ertragsprognose. Messkampagnen brauchen Vorlauf, ein früher Start in der Vorprojektierung zahlt sich aus. Die Windmessung ist die Grundlage für das Windgutachten und die Ertragsprognose, auf die sich Finanzierung und Investitionsentscheidung stützen. Je genauer die Messung, desto kleiner ist ihr Beitrag zur Unsicherheit der Prognose, die zusätzlich Langzeitkorrelation und Modellierung enthält.

Eine naturschutzfachliche Vorbegutachtung zeigt früh, mit welchen Risiken das Projekt behaftet ist. Außerdem analysieren wir den Lastgang und stellen Ihr Windprojekt in Gemeinden und der Öffentlichkeit vor. Die Messdaten bilden später auch die Grundlage für die Standortklassifizierung nach IEC 61400-1. Danach folgt die Entwurfsplanung. Wer Windkraft mit Solarenergie kombinieren möchte, findet die Photovoltaik-Seite in der Vorprojektierung für PV und der Entwurfsplanung für PV.

Ihre Vorteile bei der Vorprojektierung für Windparks
Über 30 Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten
Mehr als 2.300 MW an realisierten Windparkprojekten
Flächen, Wind, Natur und Netz in einer frühen Gesamtbewertung
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Biologie und Elektrotechnik